Mythen

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Hier finden sich Wahrheiten und Halbwahrheiten, die seit geraumer Zeit durch das Wohnheim geistern!

Loch in der Badezimmerdecke

Verputztes Loch
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Verputztes Loch

(von Malte) Angeblich sind die Zimmerdecken über den Badezimmern dünner als im restlichen Raum. Mir kam die Geschichte zu Ohren, das beim renovieren eines darüberliegenden Badezimmers die Decke eingestürzt wäre. Ende 2002 / Anfang 2003 wurde auch das Badezimmer über meinem Zimmer renoviert, wegen der unglaublichen Lärmbelästigung musste ich damals den ganzen Tag an der Uni verbringen. Ich erzählte vorher noch scherzhaft meinem Nachbarn die Geschichte vom Loch in der Decke, aber als ich Abends zurückkam, empfing er mich schon mit den Worten "Du erinnerst dich doch an die Geschichte von heute morgen?".

Es gab tatsächlich ein Loch in der Badezimmerdecke, und unser Bad war voller Staub und Schutt! Das Loch war allerdings sehr, sehr klein und man konnte auch nicht durchgucken. Ich hatte damals auch leider keinen Fotoapparat, aber man sieht heute noch die Wunde. Das eigentliche Loch war nur so groß wie Golfball, aber die Decke war in der Umgebung aufgerissen und abgeplatzt.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass der Legende nach- im Gegensatz zu meinen Erlebnissen- das gesamte Badezimmer samt Toilette und Duschwanne in das darunterliegende Stockwerk gekracht ist.

Röslers geheimer Skatkeller

Geheimes Kellergewölbe unter dem Aufenthaltsraum. Wurde von uns beim Verlegen von Netzwerkkabeln entdeckt (vgl. Geschichte von Halbnet). Es handelt sich um einen großen leeren Kellerraum (Grundfläche des Aufenthaltsraums), in dessen Mitte ein Tisch mit vier Stühlen steht. Vermutlich dient er entweder für Skatrunden oder für Verhöre in bester KGB-Manier.

Kühlschränke sind verboten

Alle Jahre wieder gibt es von der Wohnheimverwaltung (unserer Vermutung nach durch Herrn Rösler angetrieben) Durchsuchungsaktionen in den Küchen gegen studentische Kühlschränke. Da die vom Studentenwerk bereitgestellten Kühlschränke oft zu wenig Platz bieten, bzw. nicht mal ein Gefrierfach haben, stellen die Bewohner oft eigene Kühlschränke in die Küchen.

Herr Rösler macht dann darauf aufmerksam, dass das nicht erlaubt sei- bzw. dass man einen Zettel anbringen müsse, wem der Kühlschrank gehört, dass ihn alle benutzen dürfen, und dass man ihn beim Auszug wieder mitnimmt. Diese Forderungen besitzen allerdings keine Grundlage nach der Hausordnung oder dem Mietvertrag. Ganz im Gegenteil: im Mietvertrag wird daraufhingewiesen, dass Kühlschränke, Waschmaschinen(!), etc. nur an Orten aufgestellt werden dürfen, die dafür geeignet sind. Da in der Küche bereits ein Kühlschrank steht, kann dieser Ort ja nicht so schlecht sein.

Lasst Euch also nicht einschüchtern und verlangt einen Beleg dieser Regel. Es muss ja irgendwo stehen. Es ist natürlich damit zu rechnen, dass Herr Rösler ungehalten wird. Bei uns hies es z.B. dann plötzlich "Ja, klar darf der Kühlschrank da stehen, aber er ist Kaputt! Darum muss der weg."

Sollte Herr Rösler den Kühlschrank trotzdem entfernen, empfehle ich eine Anzeige bei der Polizei wegen Diebstahl.